Unser Team

Andreas Kiel, geboren 1969, lebt seit über zehn Jahren in Burg im Kreis Dithmarschen.

In den vergangenen Jahren betreute ich gemeinsam mit meiner damaligen Partnerin vier Pflegekinder, die wir im Alter von 5, 7, 10 und 12 Jahren aufnahmen und bis zu einem Alter von 18 bis 21 Jahren zu einem selbstbestimmten Leben begleiteten. Zudem betreute ich mehrere Jahre zwei Kinder mit schweren, mehrfachen Beeinträchtigungen im Rahmen einer sozialpädagogischen Lebensgemeinschaft.

Meine beruflichen und privaten Wege sind und waren stets pädagogisch orientiert. Nach meiner Ausbildung zum Erzieher im Bereich der Elementarpädagogik arbeitete ich zwölf Jahre in Kinder- und Jugendwohngruppen.

Parallel nahm ich das Studium der Sozialen Arbeit auf und schloss dies an der Katholischen Fachhochschule in Köln ab.

Anschließend baute ich ein Familienpädagogisches Zentrum auf, das sich auf ambulante Jugendhilfe (§30, §31 SGB VIII) sowie die Begleitung von Kindern und Jugendlichen in Pflegefamilien (§33, §33.2 SGB VIII) und sozialpädagogische Lebensgemeinschaften (§34 SGB VIII) konzentrierte.

Nach elf Jahren wechselte ich zu einem individualpädagogischen Träger, um Kindern und Jugendlichen noch individuellere und kreativere Betreuungsmöglichkeiten zu bieten. Als Bereichsleiter konnte ich die Betreuung sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich flexibler gestalten und gezielt auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen zu ihrer Förderung eingehen.

Mit diesem Trägerwechsel zog ich in den Norden und übernahm die Verantwortung für die Regionen Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg. Besonders in ländlichen Regionen konnte ich meine Vorstellung von familiärer, individueller Betreuung in einem reizreduzierten Umfeld erfolgreich umsetzen.

Bereits während meines Studiums spielte der Gedanke, einen eigenen Träger zu gründen, eine Rolle. Berufliche Möglichkeiten und neue Herausforderungen rückten diese Idee zunächst in den Hintergrund.

Nach Jahren der Zugehörigkeit zu großen Trägern rückte der Gedanke einer eigenen Trägergründung wieder in den Vordergrund, nahm Schritt für Schritt Gestalt an und führte schließlich zur Gründung meines Trägers LegAn am 01.04.2025

Mit der Gründung meines Trägers verfolge ich das Ziel, ein überschaubares, engagiertes und kompetentes Team zu schaffen, in dem Zusammenhalt und Vertrauen im Mittelpunkt stehen. Für mich ist es wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen individuell wahrgenommen und bestmöglich unterstützt werden. Kurze Entscheidungswege, persönliche Betreuung und ein enger Austausch im Team ermöglichen es, auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen einzugehen und pädagogische Konzepte flexibel und praxisnah umzusetzen.

Im Rahmen der Fort- und Weiterbildungen bildete ich mich in den Bereichen:

  • der Leitung von pädagogischen Teams,
  • systemischer Beratung,
  • systemischer Familientherapie,
  • des Kinderschutzes,
  • der Traumapädagogik,
  • des Safe– Montorings (Karl – Heinz Brisch)
  • der Supervision (Weinheim)
  • Sozialwirt FH an der Fachhochschule in Esslingen.
  • Aktuell befinde ich mich am Institut in Weinheim in der Ausbildung zur systemischen Therapie.

Team

Inken Blau, Sozialpädagogin, Co-Beratung 

Ich habe 2008 mein Studium der Sozialen Arbeit an der KSFH in München abgeschlossen. Seitdem arbeite ich als Sozialpädagogin in der Fachberatung – sowohl im kinderpsychiatrischen Bereich als auch in der Jugendhilfe.

Besonders geprägt hat mich meine Zeit in der Pflegekinderhilfe, in der ich Familien, Kinder und Herkunftseltern begleitet habe.

Bei LegAn unterstütze ich als Co-Beraterin die Geschäftsführung und unsere Berater*innen. Mir ist wichtig, aufmerksam zuzuhören, fachlich klar zu begleiten und gemeinsam gute Lösungen zu finden.

Neben LegAn arbeite ich freiberuflich als Dozentin, Verfahrensbeiständin und biete in meiner Praxis systemische Beratung an.

Ich lebe mit meinem Mann, unseren zwei Kindern und zwei Hunden in Varel am Jadebusen – ein Ort, der mir viel bedeutet und an dem ich sehr gerne zuhause bin.

Meine Aus- und Weiterbildungen

  • Diplom in Sozialer Arbeit
  • Systemische Therapie (DGSF)
  • Traumazentrierte Fachberatung und -pädagogik
  • Insoweit erfahrene Fachkraft (§ 8a SGB VIII / Kinderschutzfachkraft)
  • Verfahrensbeistand (Zertifikatslehrgang)
  • Sozialmanagement (Zertifikatslehrgang)
  • Berufsvormund (Zertifikatslehrgang)

Ruth Weppner, Sozialpädagogin, Co-Beratung 

Ich bin Ruth Weppner und seit meinem Abschluss des Studiums der Sozialen Arbeit im Jahr 2006 in Kassel in unterschiedlichen Bereichen der Sozialen Arbeit tätig und konnte viele Erfahrungen sammeln. Berufliche Schwerpunkte meiner Arbeit lagen viele Jahre in der stationären und ambulanten Jugendhilfe.

Durch einen Umzug an die Nordsee und die Gründung einer Familie habe ich mein berufliches Tätigkeitsfeld erweitert und unter anderem als Schulbegleitung sowie in der sozialpädagogischen Familienhilfe gearbeitet. In den folgenden Jahren begleitete und beriet ich vor allem Jugendliche in verschiedenen Settings bei einem großen Bildungsträger.

Aktuell arbeite ich im Sozialen Dienst in der beruflichen Bildung einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Bei LegAn bin ich als Beraterin für Pflegefamilien tätig. In meiner Arbeit ist mir ein ganzheitlicher Blick auf den jungen Menschen besonders wichtig. Die individuelle Biografie, persönliche Ressourcen und Lebensumstände bilden für mich die Grundlage, um Unterstützung passgenau, wertschätzend und zielgerichtet zu gestalten.

Fiete

Unser Team wird durch Fiete, den kleinen Dackelmix, ergänzt. In der Regel ist er immer mit in Gesprächen, beim Kennenlernen neuer Familien und Kinder (sofern keine Tierhaarallergie vorliegt).

Fiete wurde mit seinen beiden Brüdern in einer zu uns gehörenden Familie geboren und lebt nach dem Umzug aus Sassen-Trantow in Burg.

Er ist quirlig, freundlich, immer interessiert und ablenkbar. Fiete kennt seine Rechte, kann seine Interessen bereits bestens vertreten und auch durchsetzen. Mit dem Hören und der Anpassung hapert es hier und da, dafür setzt er immer wieder seinen Kopf durch.

Oft unterstützt er Kinder und Jugendliche und auch uns, gerade in unsicheren Situationen, beim Kontaktaufbau und in angespannten Situationen; hier kann er dann festgefahrene Situationen auflockern.
Aber er kann auch ganz friedlich während der Gespräche unter dem Tisch liegen und entspannt dabei sein.

Immer wieder geht er freundlich und vorsichtig auf Menschen zu, die Hunden gegenüber skeptisch sind. Fiete hat die Eigenschaft, Menschen gut einzuschätzen und sich entsprechend zu verhalten, sodass er „fast“ überall gern gesehen wird und uns immer wieder unterstützt.

Verantwortung als Arbeitgeber

Als Arbeitgeber gestalten wir Rahmenbedingungen für eine gute, professionelle und gelingende Arbeit, mit regelmäßigen Fort- und Weiterbildungen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und einer angemessenen Bezahlung. Die Gleichstellung zur Schaffung der Chancengleichstellung für Frauen und Männer sind uns ein wichtiges Anliegen. Mitarbeitende sind uns mit ihren Ideen hoch bedeutsam und können sich umfänglich in die Arbeit einbringen. Kompetenzen und Qualifikationen auch außerhalb der pädagogischen Bereiche sind uns willkommen und werden mit ihren persönlichen Eigenschaften und beruflichen Erfahrungen respektiert.

Wir pflegen einen wertschätzenden und respektvollen Umgang bei flachen Hierarchieebenen und schaffen so ein vertrauensvolles Arbeitsklima, in dem konstruktiv mit „Fehlern“ umgegangen wird.

Wir haben die Rahmenbedingungen geschaffen, damit die Mitarbeitenden an Prozessen und Entscheidungen beteiligt werden. Den Einzelnen stehen im jeweiligen Aufgabengebiet Gestaltungsmöglichkeiten zur Verfügung, die genutzt werden können, um sich entsprechend der individuellen Fähigkeiten einzubringen, damit eine Selbstwirksamkeit erfahren werden kann.

Als Träger unterstützen und fördern wir die Zusammenarbeit im Team und stehen der Unterstützung von außen aufgeschlossen gegenüber. Diese erfolgt in Form der Beratung und Kooperationen zu unterschiedlichen Projekten. Wir fördern und unterstützen die Zusammenarbeit im Team. Den von uns gestalten Arbeitsabläufen berücksichtigen wir die ökologische, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit und handeln entsprechend